
Lübbecke. Vereine und Gruppen sind eine Säule des geselligen Lebens und haben eine wichtige gesellschaftliche Funktion. In den Gemeinschaften wird unter teilweise hohem persönlichen Einsatz der Aktiven ehrenamtliche Arbeit geleistet und das gesellige Leben gefördert. Für viele Menschen bedeutet die Mitwirkung am Vereins- und Gruppenleben auch ein Stück Sinnerfüllung . Unsere Fotoseite zeigt eine kleine Auswahl der unterschiedlichsten Projekte, Veranstaltungen und Ereignisse, die durch die Zusammenarbeit von Menschen aus Lübbecke, Pr. Oldendorf und Hüllhorst Realität geworden sind.
Die Auswahl zeigt auch, dass es große “Familien” gibt wie die Freilichtbühne Nettelstedt, die stetig und dauerhaft als Gruppe zusammenarbeiten und das öffentliche Leben mit ihrer Arbeit bereichern. Andererseits gibt es Menschen, die für kurze Zeit als Gleichgesinnte zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen, wie es bei der Gruppe junger Leute der Fall war, die zusammen die Olympiade in Peking besuchten.
Junge Schauspieler auf der großen Freilichtbühne
Lübbecke-Nettelstedt. Die Freilichtbühne Nettelstedt ist eine große Familie, die mit ihren kleinen und großen Laienschauspielern jedes Jahr viele tausend Besucher mit Spiel, Tanz und Gesang erfreut. Als Familienstück zeigte die Spielgemeinde “Emil und die Detektive”, mit den Hauptfiguren Emil Tischbein, Herrn Grundeis und den kleinen Dienstag. Jetzt beginnen bereits die Vorbereitungen auf die neue Saison. Ab Pfingsten spielt die Freilichtbühne “Biene Maja”.
Spielen, singen, tanzen: Die jungen Darsteller vermittelten mit “Emil und die Detektive” ein Stück Lebensfreude. Jan-Hendrik Telgheder (M.) spielte Emil Tischbein und Merle Kracht (vorn rechts) den kleinen Dienstag. Choreographin war die mehrfache Tanzweltmeisterin Patsy Hull (r.).Wie einst die Väter / Torfstechen im Nettelstedter Moor
Lübbecke-Nettelstedt. Die Gruppe der “Niertelstier Toorfsteker” (Nettelstedter Torfstecher) verzeichnete im Juli 2008 einen besonderen Erfolg und konnte im Fernsehen das Große Torfmoor als wertvolles Naturschutzgebiet darstellen, in dem bis heute nach traditioneller Arbeitsweise in Handarbeit Torf gestochen wird. Die Gruppe gewann beim WDR eine Zuschauer-Abstimmung mit 68,1 Prozent gegen andere Mit-Bewerber deutlich. Der Beitrag aus Nettelstedt über das Torfstechen war eine Werbung für den ländlichen Raum.
Torfstechen nach alter Sitte: Die Gruppe der “Niertelstier Toorfsteker” präsentierte im WDR- Fernsehen ihre Arbeitsgeräte.Texte und Fotos: Hans-Günther Meyer
Quelle: Neue Westfälische Lübbecke