Solarstrom vom Sporthallendach

Lübbecke-Nettelstedt (fha). Der SPD-Ortsverein Nettelstedt kann sich eine Solarstromanlage auf dem Dach des Sportzentrums Nettelstedt vorstellen und hat einen entsprechenden Antrag gestellt. Darin heißt es, die Stadtverwaltung möge prüfen, ob die Installation einer solchen Anlage betriebswirtschaftlich sinnvoll und technisch machbar ist.

Eine Investition in eine Solarstromanlage ist nach Ansicht des Ortsvereins durch die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung „eine sichere und rentable Sache“. Hunderte Lübbecker Dächer seien bereits für die Erzeugung von Solarstrom ausgerüstet.

Sollte eine derartige Investition aus finanziellen Gründen nicht machbar sein, plädiert die SPD Nettelstedt für die Gründung einer Solarstromgenossenschaft. An der könnten die Lübbecker Bürger sich finanziell beteiligen, dann allerdings auch „Gewinn aus der Investition ziehen“.

In einem zweiten Antrag an Bürgermeister Eckhard Witte (CDU) weist der Ortsverein auf „bauliche Mängel“ aus der Vergangenheit hin. Weder eine Behindertentoilette noch ein Aufzug zu den Versammlungsräumen im ersten Stock seien vorhanden. Behinderte müssten deshalb samt Rollstuhl nach oben getragen werden, und ältere Menschen fürchteten den Weg von oben zur Toilette im Erdgeschoss wegen des notwendigen Treppensteigens.

Würde beides im Sportzentrum eingerichtet, lasse sich ein in letzter Zeit öfter zu beobachtendes Phänomen vermeiden: „Ältere und Behinderte bleiben den Veranstaltungen fern“, so Hartmut Ende.

Quelle: Neue Westfälische Lübbecke

Geschrieben am 26. Februar 2010 | Abgelegt unter Parteien |