Vier Immobilien an Lübbecker Unternehmen verkauft

Lübbecke (gü). Seit langem leerstehende Verwaltungs- und Lagergebäude der früheren Hucke AG haben einen neuen Besitzer. Die in der Thyssenstraße ansässige Gehrlicher Hallen- und Industriebau GmbH hat vier Objekte übernommen. Die 2006 insolvente Hucke AG und deren Nachfolger hatte die Immobilien auf die Verkaufsliste gesetzt. Mehrere Versuche, die Liegenschaften zu veräußern, schlugen fehl. Auf dem Gelände an der Blase-Kreuzung wurde im vergangenen Jahrzehnt mehrfach die Ansiedlung eines Fachmarktzentrums geplant. Es sollte bereits vor vier Jahren eröffnet werden und war politisch umstritten.
Auch das Gebäude der Königsmühle am Rande der Innenstadt steht schon mehrere Jahre leer und scheint dem Verfall preisgegeben. Für das ehemalige Zentrallager an der Strubbergstraße hat die Stadt kürzlich die Aufstellung eines Flächennutzungsplanes beschlossen, um damit die Voraussetzungen für eine neue Verwendung zu schaffen. Denkbar sei, so die Verwaltung vor wenigen Monaten, der Betrieb eines Bau- und Gartenmarktes. Aber auch die Realisierung von Wohngebäuden an dieser Stelle ist nicht ausgeschlossen.
Offen ist ebenso noch, wie und wann die anderen verwaisten Objekte künftig genutzt werden können. Dafür sind auch entsprechende Beschlüsse der Fachausschüsse des Lübbecker Rates notwendig.
Wesentliche Bereiche der Hucke AG waren nach der Insolvenz vor rund zwei Jahren 2007 von der Douceur Brands Germany GmbH übernommen worden. Ein Teil der ging an eine litauische Firma.

Neuer Besitzer: Die Hucke-Warenannahme in Nettelstedt.
Foto: Hans-Günther Meyer
Quelle: Neue Westfälische Lübbecke