Der künftige Grundschulverbund Gehlenbeck-Nettelstedt sucht einen Namen / Jury hat zwei Vorschläge ausgewählt

Lübbecke-Gehlenbeck/-Nettelstedt. Gewinnen die Lausbuben Max und Moritz? Oder liegt die Bezirksregierung Detmold am Ende vorn?Die Namenssuche für den künftigen Zusammenschluss der zwei Schulen im Osten Lübbeckes geht auf die Zielgerade. Die beiden letzten Vorschläge im Rennen: Grundschulverbund Gehlenbeck-Nettelstedt oder Max-und-Moritz-Schule. Der erste Vorschlag stammt von der Bezirksregierung, der zweite aus den Grundschulen selbst.
Jetzt sollen die betroffenen Familien entscheiden. Heute bekommen die Grundschüler Zettel, die sie am 17. November wieder mitbringen müssen. Auf diesem können sie einen Vorschlag auswählen. Der Lübbecker Bildungsausschuss tagt am 25. November. Dort wird der Name dann offiziell vorgestellt.
Vom 27. Oktober bis 7. November konnten alle Schüler an den beiden Grundschulen ihre Ideen einbringen, wie der künftige Grundschulverbund heißen soll. Jeder aus den 1. bis 4. Klassen konnte einen Namen nennen. “Insgesamt kamen 73 Vorschläge aus Gehlenbeck und 40 aus Nettelstedt”, zählt Silke Gillar, Schulleiterin in Gehlenbeck, auf. Ein Drittel der Schüler hatte sich auf die Suche nach einem Namen gemacht.
Da kamen viele originelle Einfälle zusammen: “Lerngenie” als Abkürzung für die Lerngemeinschaft Gehrmke-Nietelstie. Oder Kiebitzschule, “weil sich der Kiebitz lautstark für seine Kinder einsetzt”, so die Begründung. Weitere Vorschläge: Christoph-Fischer-Schule zur Erinnerung an den verstorbenen Gehlenbecker Pfarrer, Sonnenstrahlschule, Bibi-Blocksberg-Schule, “Die kleinen Störche” oder “Klein Einstein”.
“Viele Einfälle hatten etwas mit der Umgebung zu tun”, erzählt Silke Gillar. Wie Grundschulverbund Am Wiehen, den es aber schon im Mühlenkreis gibt. Oder Grundschule am Torfmoor. Am Schluss kamen sechs in die engere Auswahl: Grundschule Am Wiehengebirge, Zwischen Berg und Moor, Kunterbunt, Starke Kinder, Max und Moritz sowie Grundschulverbund Gehlenbeck-Nettelstedt.
Vorgestern tagte dann die zwölfköpfige Jury, zu der unter anderen die Ortsvorsteher, die Bürgermeisterin, die Schulleiterinnen und Eltern gehören. Sie einigten sich auf die letztgenannten beiden Finalisten.
Einen neuen Namen brauchen die Grundschulen, weil sie sich am 1. Februar zu einem Verbund zusammen schließen.

Volltreffer: David (8,l.) und Pascal (9) spielen auf dem Schulhof. Die Nettelstedter Grundschule hat einen neuen Anbau (l. im Bild) erhalten. Jetzt bekommt sie noch einen neuen Namen.
Foto: Tyler Larkin
Text: Kerstin Kornfeld
Quelle: Neue Westfälische Lübbecke