Im Dienste des TuS Nettelstedt

FUSSBALL: Guido Sudeck im Portrait

Lübbecke (nw). Der Fußballkreis Lübbecke zählt, was die Anzahl der Schiedsrichter angeht, zu den führenden Kreisen in Westfalen. Eberhard Voß, für die Öffentlichkeitsarbeit des Kreisschiedsrichterausschusses zuständig, stellt die ab Bezirksliga aufwärts pfeifenden Unparteiischen in lockerer Folge vor. Den Beginn macht Guido Sudeck. Ganz und gar in den Dienst seines Vereins TuS Nettelstedt stellt der 35-jährige verheirate Vater von drei Kindern seine Freizeit. Von Beruf Polizist ist er Abteilungsleiter der Fußballsparte seines Vereins, trainiert die F-Juniorenmannschaft und ist noch in der Altligamannschaft aktiv.

So war es auch für ihn selbstverständlich, nach Abschluss seiner Laufbahn als Spieler der 1. Mannschaft seines Vereins, sich vor zweieinhalb Jahren als Schiedsrichter zur Verfügung zu stellen und leitet mittlerweile bereits Spiele der Bezirksliga.

Besonders positiv findet der Fan des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach den traditionellen Schiedsrichterstammtisch des Vereins, zu dem man sich jeden Sonntagabend trifft, um sich über die am Wochenende geleiteten Spiele auszutauschen.

Über sein negativstes Erlebnis als Schiedsrichter kann er aus seinem ersten Schiedsrichterjahr berichten, als nämlich ein Spieler nach einer Roten Karte ihn mit üblen Bedrohungen und Beschimpfungen attackierte und schließlich noch einen Gegenspieler mit der Faust schlug.


Pfeift in der Bezirksliga: Guido Sudeck.

Quelle: Neue Westfälische Lübbecke

Geschrieben am 22. September 2006 | Abgelegt unter TuS Nettelstedt |