Fast so gut wie das Original

500 Queen-Fans vom Konzert auf Freilichtbühne Nettelstedt begeistert

Nettelstedt (cm). Vor 18 Jahren starb der an Aids erkrankte exzentrische Sänger der Gruppe Queen an den Folgen einer Lungenentzündung, und die Rockmusik verlor einen begnadeten Sänger und Komponisten. Auf der Freilichtbühne Nettelstedt hat die Dresdner Band Mercury jetzt vor 500 Zuhörern seine größten Hits gespielt. Das Publikum hielt es nicht lange auf den Sitzen, die Queen-Fans sangen und klatschten begeistert mit: Radio Ga Ga, Bohemian Rhapsody, We are the Champions. Zweieinhalb Stunden spielten Johnny Zatylny (Gesang), Thomas Engelmann (Gitarre), Volker Kaminski (Bass), Falk Möckel (Schlagzeug) und Norbert Munser (Keyboard) einen Queen-Hit nach dem anderen. Die siebziger und achtziger Jahre wurden wieder lebendig.

Johnny Zatylny kam seinem Vorbild Freddie Mercury nicht nur stimmlich recht nahe

Der Sound war fantastisch: Merqury klangen wie Queen – das fing schon bei den legendären Vox-Gitarrenverstärkern an. Da passte alles, das i-Tüpfelchen aber war Sänger Johnny Zatylny, der der einmaligen Stimme von Freddie Mercury erstaunlich nahe kam. Wer die Augen schloss, für den schienen tatsächlich Mercury, Taylor, May & Co. in Nettelstedt zu spielen.

Merqury 2009 auf der Freilichtbühne NettelstedtFür echten Queen-Sound sorgten auch Keyboarder Norbert Munser (links) und Bassist Volker Kaminski.

Aber es lohnte sich, die Augen offen zu halten, denn die Show von Merqury hatte einiges zu bieten. Neben dem unvermeidlichen Bühnennebel und einer Lichtshow überraschten funkensprühende Gitarren und andere pyrotechnische Effekte. Hingucker waren die typischen Freddie Mercury-Accessoires und -Kostüme, von der Leder-Kombi bis zur Königskrone, in denen Zatylny seinem Vorbild noch ähnlicher sah.
Der Auftritt von Merqury in Nettelstedt war ganz großes Kino: Zatylny in den klassischen Mercury-Posen und mit einer enormen Bühnenpräsenz. Abgerundet wurde das Ganze durch großartige Soli der einzelnen Musiker, unter anderem ein mehrminütiges Schlagzeugsolo von Falk Möckel.

Artikel vom 27.07.2009

Quelle: Lübbecker Kreiszeitung – Westfalen Blatt

Geschrieben am 29. Juli 2009 | Abgelegt unter Allgemein,Freilichtbühne |