“Emil und die Detektive” und “Im weißen Rössl” – Winterstück startet am 18. Januar
Nettelstedt (sg). In wenigen Wochen startet die Freilichtbühne mit dem Winterstück in die neue Spielzeit. Während der Jahreshauptversammlung wurde jedoch zunächst Bilanz der vergangenen Saison gezogen. Außerdem standen Vorstandswahlen auf dem Programm. Dieter Wittkötter verabschiedete sich auf eigenen Wunsch aus der Vorstandsriege und stellte seinen Posten »Allgemeine Verwaltung« zur Wahl. Ebenso Hans-Günter Wehrmann, der bisher für Einkauf und Verkauf verantwortlich zeichnete. Vorstandssprecher Bernd Hagemeier dankte beiden für ihren Einsatz. Vorerst wurden für beide Ämter Vertreter vom Vorstand bestellt. Hermann Klein, Achim Tiemann und Karin Hovemeyer sind einstweilen für die Getränke und den Kiosk zuständig während Manfred Möhlmann für die Mitgliederverwaltung vom Vorstand eingesetzt wurde.
In ihren Ämtern bestätigte die Versammlung einstimmig Achim Tiemann (Vorsitzender Bereich Organisation), Maren Wulff (Vorsitzende Bereich Spielbetrieb), Bärbel Arning (Besucherkoordination/Kasse), Hans Arning (Spielleitung 2) und Dorothea Voßmerbäumer (Ausstattung 2/Kostüme). Jürgen Moritz schied turnusgemäß als Kassenprüfer aus. Sein Nachfolger ist Volker Öwermann. Als Wahlleiter fungierte Willi Arning.

Mit dieser Führungsmannschaft geht die Freilichtbühne ins Jahr 2008 (v.li.): Achim Tiemann, Hans-Günter Werhmann, Siegfried Bollhorst, Dorothea Voßmerbäumer, Hans Arning, Julia Röding, Martin Jäger-Degenhard, Maren Wulff, Bärbel Arning, Tobias Wehrmann, Dieter Wittkötter und Bernd Hagemeier. Foto: Gruhn
Als konstant bezeichnete Hagemeier die Zahl von 296 Mitgliedern. Nachdem bereits für zusätzliche Stellmöglichkeiten durch neu gepflasterte Flächen gesorgt worden war, stehen jetzt die Erneuerung von Heizung und Übertragungsanlage auf dem Plan. Außerdem sei der Bau eines Requisitenhauses geplant.
Zwar verzeichnete die Freilichtbühne in der Spielsaison 2007 insgesamt einen leichten Rückgang bei den Zuschauerzahlen, doch war dies allein aufgrund des stets wechselhaften Wetters in den Sommermonaten kein Wunder. Mit der Komödie »Job-Suey oder Kein Dinner für Sünder«, dem Winterstück, sei der Spielgemeinde ein guter Start gelungen. Allgemeine Freude herrschte über die Genesung des Regisseurs Hinnerk Walbohm, den der Vorstand für Familien- und Abendstück verpflichten konnte. Ein großes Lob gab es für die Nachwuchsschauspieler von Bernd Hagemeier: »Unser Nachwuchs hat auch in diesem Jahr mit seiner schauspielerischen Leistung wesentlich dazu beigetragen, dass wir wieder einmal von einer guten Saison sprechen können.«
Mehr als 14 200 Besucher waren zu den Vorstellungen der drei Stücke gekommen. Dabei konnte besonders das Abendstück »Pension Schöller« mit knapp 900 Zuschauern mehr als im Vorjahr punkten. Einige Einbußen verzeichnete die Spielgemeinde dagegen beim Kinderstück »Die kleine Hexe«.
In der Spielzeit 2008 wartet als Familienstück die Musicalversion von »Emil und die Detektive« von Erich Kästner und als Abendstück »Im weißen Rössl« auf die Zuschauer. Wer jetzt an Operette denkt, liegt falsch. Das ein oder andere Lied wird es auch hier geben, doch man kann sich auf eine moderne und humorige Version freuen, so Hagemeier. Für den 11. Mai 2008 ist die Premiere von »Emil und die Detektive« geplant, Sondervorstellungen finden am 15., 21. und 27. Mai, am 4., 12. und 20. Juni sowie am 2. Juli statt. »Im weißen Rössl« wird am 7. Juni starten. Aufgrund der 975-Jahr-Feier wurde der Spielplan geringfügig geändert, so dass bereits am 23. bzw. 24. August die letzten Vorstellungen gezeigt werden.
Aktuelles Stichwort
Winterstück
Bei der Freilichtbühne Nettelstedt ist es schon Tradition geworden, dass in den ersten Tagen eines neuen Jahres ein Winterstück aufgeführt wird. Diesmal wird ab dem 18. Januar die Komödie »Funny Money« von Ray Cooney im Spielerheim zu sehen sein. Die Regie führt Thomas Kracht. Weitere Termine: jeweils Freitag 25. Januar und 1. Februar; jeweils Samstag 19. und 26. Januar, 2. Februar; jeweils Sonntag 20. und 27. Januar.
Artikel vom 27.11.2007
Quelle: Lübbecker Kreiszeitung – Westfalen Blatt