Löschzug Lübbecke-Ost probt den Ernstfall in den Räumen der Sparkasse

Lübbecke-Nettelstedt (tyl). Werktags 17 Uhr ist eine markante Zeit für Alarmierungen der Freiwilligen Feuerwehren. So auch für den Lübbecker Löschzug-Ost. „Die Kameradinnen und Kameraden sind entweder noch auf der Arbeit oder mit der Familie beim Einkaufen“, sagt Zugführer-Ost Rainer Biermann-Hilger. Er war besonders gespannt, wie lange die ersten Brandbekämpfer bis zum Übungsszenario im Technischen Zentrum der Sparkasse in Nettelstedt brauchen würden. Nur sieben Minuten nach der Alarmierung bog das erste Fahrzeug der Löschgruppe Nettelstedt auf den Sparkassenparkplatz ein.
Zusammen mit der Arbeitssicherheits-Abteilung der Sparkasse Minden-Lübbecke hatte Zugführer Biermann-Hilger die Übung ausgearbeitet. Sein Stellvertreter Marco Hummert übernahm die Einsatzleitung der Übung, zu der die Löschgruppen aus Gehlenbeck und Eilhausen nachalarmiert wurden. Angenommen war der Brand eines Altpapiercontainers im Innenhof des Rechenzentrums. Eine Person galt als vermisst.
Mit künstlichem Rauch und Feuerwerksdetonationen entstand ein realitätsnahes Szenario. „Wichtig ist, dass wir so ein Gebäude schon mal von innen gesehen haben, bevor etwas passiert“, so Biermann-Hilger weiter. „Einer der Übungsziele ist, Synergien zu entwickeln. Und das hat heute gut geklappt.“

Bergung des fiktiven Opfers: Rettungsassistenten der Wache Lübbecke und Feuerwehrmänner des Löschzuges-Ost tragen die Übungspuppe zum bereitstehenden Rettungswagen.
Foto: Tyler Larkin
Quelle: Neue Westfälische Lübbecke