Dorfgemeinschaft räumt auf

Enttäuschung über Schmiererei und Zerstörungswut

Nettelstedt (wm). Nicht nur im Frühjahr sind Nettelstedter Bürger unterwegs, um ihre engste Heimat zu säubern und dabei Müll zu entfernen, der von weniger umweltbewussten Zeitgenossen in die Landschaft geworfen wurde. Am Samstag war die Dorfgemeinschaft schon früh unterwegs, um das Spielerdorf »winterfest« zu machen. So wurde zunächst am Kapellenplatz der Maibaum abgebaut und in einer Halle von Ewald Schrewe eingelagert. Hier soll er demnächst eventuell verfeinert lind etwas anders gestaltet werten. Anschließend stand Heckenpflege auf dem Programm: An den Ortseinfahrten wurden Hecken und Büsche beschnitten – eine Arbeit, die den städtischen Bauhof entlastet. Und auch die Umgebung der Bushaltestellen wurde gesäubert, Mülleimer geleert und Bänke auf Wanderwegen kontrolliert.

In diesem Zusammenhang bedauern die dorfbewussten Bürger, dass mehrere Kombinationen aus Bänken und Tischen, die samt Mülleimern kürzlich aufgestellt worden waren, schon nach 14 Tagen durch Grafitti verunstaltet worden sind. Und das ein Mülleimer vollkommen demoliert wurde, kann die Gemeinschaft überhaupt nicht verstehen. Sie bittet Bürger um Hinweise an Hartmut Ende oder Helmut Öwermann, Telefon 61 90 7.

Den Abschluss der Verschönerungsaktion bildete ein gemeinsames Erbsensuppenessen, zu dem sich Volker Müller, Thorsten Wegener, Willi Siebeking, Ewald Schrewe, Willi Arning, Willi Coors, Ewald Tiemann, Günter Kreft, Norbert Gerling, Fritz Langeweilpott, Hartmut Ende, Achim Siebe, Uwe Brockmeier und Jörg Skerjanz im Meyer-Spelbrink-Haus trafen.

Quelle: Lübbecker Kreiszeitung – Westfalen Blatt

Geschrieben am 23. Oktober 2004 | Abgelegt unter Dorfgemeinschaft |